Die großangelegte Suchaktion soll verbleibende Opfer der Katastrophe bergen © 2011 Google

Die japanischen Selbstverteidigungskräfte begannen mit der Suchaktion am Freitag, den 01.04.2011. An der Suche nach Opfern des Erdbebens und dem darauf folgenden Tsunami werden nach offizieller Mitteilung ca. 18.000 japanische Soldaten und 7000 Angehörige der US-amerikanischen Streitkräfte teilnehmen.Unterstützt werden sie hierbei von der japanischen Küstenwache und Feuerwehr.

Die Suchaktion wird sich zunächst auf die Küstenregionen der am schlimmsten betroffenen Gebiete und in Flussmündungen konzentrieren.Viele Opfer der Tsunami Katastrophe wurden auf das offene Meer hinausgezogen. Daher wird die Suchaktioin auf den Gezeitenwechsel abgestimmt. An der Suchaktion innerhalb der Küstenregion der betroffenen Provinzen werden 100 Flugzeuge und 50 Schiffe der japanischen Marine teilnehmen. Die US-Marine beteiligt sich mit insgesamt 15 Schiffen.

Innerhalb eines Radius von 30km um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima werden keine Kräfte eingesetzt.