Das Atomkraftwerk Onagawa in der Präfektur Miyagi

Kernkraftwerk Higashidori

Das Atomkraftwerk Higashidori

Das Kernkraftwerk Higashidori in der Präfektur Aomori musste über Notgeneratoren mit Strom versorgt werden. Die externe Stromversorgung wurde gegen 03:30 am Morgen (japanischer Zeit) wiederhergestellt. Der einzige Reaktor der Anlage wurde gerade gewartet, als das Erdbeben gegen 23:33 einsetzte. Die Brennstäbe befanden sich während des Erdbebens aufgrund der Wartung nicht innerhalb des Reaktors selbst, sondern in einem Abklingbecken.

Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho

Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho Quelle: Wikipedia/Nife

Ebenso war die externe Stromversorgung der Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho in derselben Provinz ausgefallen. Gegen 09:44 in der Früh (japanischer Zeit) gelang es, die Anlage erneut an externe Stromversorgung anzuschließen.

Kernkraftwerk Onagawa

Durch das Erdbeben wurden zwei von drei externen Stromversorgungen des Atomkraftwerks Onagawa in der Provinz Miyagi beschädigt, weshalb dort ebenfalls die Notstromgeneratoren die Stromversorgung gewährleisten mussten,um die Kühlung der Reaktoren nicht zu unterbrechen.
Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge trat Wasser aus den Abklingbecken durch Lecks in den Reaktoren 1-3 aus. Das AKW ist seit der Erdbebenkatastrophe vom 11. März heruntergefahren, was die Gefahr aber nicht sonderlich mindert. Einer offiziellen Mitteilung der Betreibergesellschaft Tohoku Electric Power nach wurde außerhalb der Reaktoren keine Veränderung der Radioaktivität festgestellt.
Innerhalb der Reaktoren jedoch wurden leicht erhöhte Strahlenwerte gemessen.

Lage der betroffenen Anlagen: