© ysishikawa http://www.flickr.com/photos/vmconverter/

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Unstrittig ist, dass sie schnell ein Sättigungsgefühl hervorruft, kein Fett enthält, reich an Ballaststoffen und glutenfrei ist. Wer sein Gewicht reduzieren und eine Diät machen möchte, wird bei der Recherche etwa im Internet immer auf den Begriff Shirataki stoßen. Die Eigenschaften der Konjakwurzel haben ihr die Tür zu den Diätabteilungen der westlichen Industrienationen geöffnet. Grundlage der Shirataki-Nudel ist das Mehl der Konjakwurzel, die aus China kommend ihren Siegeszug in Japan antrat.

Konjak als antiker Exportschlager aus China

Wissenschaftler schätzen, dass das Wissen über die Nutzung des Konjaks vor rund 2000 Jahren aus China nach Japan kam. In Chinas tropischen und subtropischen Zonen kommen 19 Arten der Teufelszunge vor, wie die Mutterpflanze im Deutschen heißt. Die Chinesen wussten, dass es ihre Knolle in sich hat. Stärke, Mineralien und Vitamine sowie weitere gesundheitsfördernde Stoffe verstecken sich in der ovalen, meist bis zu 25 cm breiten Wurzel. Sie hat allerdings einen Nachteil: In unbehandeltem Zustand ist sie giftig, so dass sie zunächst zu Mehl verarbeitet werden muss. Nach dem Hinzufügen von Wasser entsteht eine gelartige, so gut wie geschmacksfreie Substanz, die zu kleinen, gelantineähnlichen Blöcken geformt werden kann. Aus diesem Grundstoff werden die Nudeln geschnitten.

Beliebte Zutat in japanischen Eintöpfen

In den Diätratgebern der westlichen Industrieländer werden Shirataki-Nudeln gern als Ersatzpasta angepriesen. Der japanischen Küche ist diese Verwendung eher fremd. Verwendet werden Shirataki-Nudeln gern in Eintöpfen wie Oden, Sikuyaki oder auch der Nikujaga-Suppe. Die Nudel hat die Eigenschaft, aufgrund des fehlenden Eigengeschmacks schnell die sie umgebenden Aromen anzunehmen. Dies und ihre einzigartige Konsistenz macht die Shirataki-Nudel in Japan so beliebt.

Japan als führender Konjak-Produzent und -Konsument

Japan gilt heute als weltweit führender Konjak-Hersteller. Am besten gedeihen die Pflanzen auf Plantagen in einer Höhe von mindestens 800 Metern. Die jährliche Durchschnittstemperatur darf nicht zu hoch sein und sollte 16 Grad Celsius nicht übersteigen. In Japan zählen die Shirataki-Nudeln zu den Grundnahrungsmitteln. Bei der Schulverpflegung wird z. B. darauf geachtet, dass sie möglichst häufig auf den Speiseplan kommen. Nicht endgültig geklärt sind die medizinischen Fähigkeiten, die der Konjak-Wurzel nachgesagt werden. Ihre Wirkstoffe sollen Krebserkrankungen vorbeugen, den Cholesterinwert sowie den Blutdruck senken und ganz allgemein den Verdauungstrakt entlastet. Japan unterstützt seit langem Forschungsprojekte, die der wertvollen Wurzel weitere Geheimnisse entlocken sollen.

Ein leckeres Shirataki Rezept folgt in Kürze.

Japanische Shirataki Nudeln online bestellen

Bestellen könnt Ihr Shirataki Nudeln online bei Asiafoodland oder auch einfach bei Amazon 🙂 Lasst Euch nicht verwirren, wenn Spaghetti auf der Packung steht, das ist nur, weil Shirataki Nudeln hier in Europa als Diätprodukt und somit als Nudel-Derivat eingesetzt werden.