Die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA erklärte in einer Pressekonferenz, dass die Menge Xenon Gas allerdings so gering gewesen sei, dass es sich entweder um einen Messfehler oder um eine sehr kleine atomare Reaktion gehandelt hat. Sowohl Temperatur als auch Druck des betroffenen Atomreaktors 2 seien nicht  merklich angestiegen.
Sicherheitshalber leiteten Arbeiter vor Ort Borsäure über das Kühlwasser in den havarierten Atommeiler um einer möglichen Kettenreaktion vorzubeugen.
Japanische Behörden sind mittlerweile sehr zuversichtlich, dass die Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushuma Daiichi unter Kontrolle sind. Nächste Woche soll zum ersten Mal eine Anzahl von 36 ausgewählten Journalisten zu einer Besichtigung des Geländes des AKW zugelassen werden.

Selbst wenn es sich um einen Messfehler handeln sollte, zeigt es, dass die Lage in Fukushima immer noch sehr prekär ist und man die Ausmaße der Katastrophe noch nicht komplett einschätzen kann.
In der Zwischenzeit wurde zum ersten Mal ein Reaktor, welcher nach der Katastrophe abgeschalten worden war, erneut hochgefahren. Hierbei handelte es sich um einen Atommeiler des japanischen Energiekonzerns (Kyushu Electric Power) in der japanischen Präfektur Saga auf der Insel Kyushu.