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Bisher haben hohe radioaktive Strahlungswerte die örtlichen Behörden davon abgehalten,die Leichname der Opfer des Tohoku Erdbebens und des darauf folgenden Tsunamis zu bergen. Eine nicht genannte Quelle geht davon aus, dass die Leichname selbst mittlerweile hochgradig verstrahlt worden seien, was jüngste Messungen der radioaktiven  Strahlung eines in der Stadt Okuma gefundenen Leichnams bestätigen. Die Stadt Okuma liegt in etwa fünf Kilometer entfernt vom havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.

Die Behörden suchen nun nach einem Weg, die Leichen zu bergen, ohne Rettungskräfte durch radioaktive Strahlung zu gefährden. Der eigentlich Plan, die Opfer aus der Evakuierungszone zu transportieren und danach zu untersuchen, musste aufgegeben werden.
Ein weiteres Problem besteht in der Bestattung dieser Leichen. Bei der in Japan üblichen Feuerbestattung könnte radioaktive Dämpfe entweichen, wohingegen bei einer Erdbestattung die Erde und das Grundwasser radioaktiv belastet werden könnte.

Japanisches Dekontaminationsfahrzeug

Japanisches Dekontaminationsfahrzeug

Selbst die Identifizierung der Opfer durch DNA-Proben könnte zum Problem werden, da man diese dekontaminieren müsste, so Experten. Die örtlichen Behörden denken nun über eine Möglichkeit nach, die Leichname mit mobilen Dekontaminationsfahrzeugen an Ort und Stelle zu dekontamonieren, um sie anschließend überführen zu können.