Bei einer Messung des Meerwassers in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima wurde eine Strahlenbelastung festgestellt, welche das Normalmaß um ein Vielfaches übersteigt. Laut offiziellen Angaben wurde ein Jod-131 Wert gemessen, der den Grenzwert um ein 126-faches übersteigt. der Wert von Cäsium 134 ist fast 25 mal so hoch, Cäsium-137 16,5-fach höher als der gesetzlich festgelegte Grenzwert.

Derzeit untersucht das japanische Ministerium für Wissenschaft und Technologie die Strahlungswerte des Meerwassers  an insgesamt acht Stellen in bis zu 30km Entfernung Entfernung vom Atomkraftwerk Fukushima. Regierungssprecher Edano konstatierte, dass der jetzige Zeitpunkt zu verfrüht sei, um Auswirkungen auf die Fischereiprodukte abzuschätzen. Von Regierungsseite aus, wird es vorerst keine Verordnung zur gesonderten Überprüfung von Fischereiprodukten geben. Dieser Entscheidung entgegen, ordnete das japanische Gesundheitsministerium an, dass die Präfekturen Chiba und Ibaraki Fischereiprodukte untersuchen sollen. Aus der Präfektur Fukushima gibt es laut offizieller Angabe keine Produkte aus dem Meer.

Eine Farce ist die Stellungnahme der japanischen Atomsicherheitsbehörde, welche keine direkten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sieht, wenn man  „…in Betracht zieht, dass Menschen kein Meerwasser trinken.“