Bild: Japan Maritime Self-Defense Force

Nachdem die japanischen Regierung bereits vor etwa zwei Wochen alle Einwohner in einem Umkreis von 20 Kilometern rund um das AKW Fukushima evakuiert hatte und allen Anwohnern innerhalb eines 30km Umkreises empfohlen hatte, in ihren Häusern zu bleiben, oder die Zone ebenfalls zu verlassen, gibt es nun Meldungen, dass die Evakuierungszone ausgeweitet wird.

Bereits vor einiger Zeit hatte Greenpeace in der japanischen Stadt Iitate, welche außerhalb der offiziellen Sperrzone liegt, gesundheitsgefährdende Radioaktive Werte festgestellt. Diese hohen Strahlungswerte wurden kurze Zeit später von offizieller Stelle bestätigt. Dennoch betrachtete die japanische Regierung dies bis jetzt nicht als Grund, die Evakuierungszone auszuweiten. In mehreren Pressekonferenzen bat Yukio Edano um mehr Zeit, um die Strahlungswerte außerhalb der Zone zu erfassen und auszuwerten.

Nach einer Meldung der japanischen Tageszeitung Asahi Shinbun soll die Evakuierungszone nun doch auf einen Umkreis von 30km erweitert werden. Was genau die japanische Regierung dazu veranlasste ist bis jetzt nicht bekannt. Bisher unterstrich sie stets die Meinung, dass außerhalb der Zone keine akute Gesundheitsgefährdung bestehe. Die Evakuierung soll innerhalb eines Zeitraumes von einer Woche vollzogen werden. Den rund 70.000 bereits evakuierten Personen soll es ab dann auch nicht mehr möglich sein, auch nur ab und an zu ihren Häusern zurückzukehren.