Arbeiter untersuchen den Wasserstand in einem Reaktor in Fukushima. Quelle: TEPCO

Nach Angaben eines Sprechers von TEPCO wurde die Hülle des Reaktors 1 bereits bei dem Erdbeben derart schwer beschädigt, dass bereits am Nachmittag des 11. März der Kühlwasserstand rapide abfiel und eine Kernschmelze fünf Stunden später begann.

Bisher hatte die Betreibergesellschaft stets behauptet, dass die Havarie nur aufgrund des unvorhersehbaren Ausmaßes des Tsunamis geschehen konnte.Diese Schutzbehauptung TEPCOS ist nun eindeutig widerlegt und ist ein klares Signal, dass Atomkraftwerke nicht den Grad an Sicherheit haben, welcher von der Atomlobby stets beschworen wird.

Indes liegt der geschmolzene nukleare Klumpen vermutlich am Boden des Reaktors im verbliebenen Restwasser. Sollte sich der Brennstoffklumpen nun durch den Stahlboden weiter nach unten fressen und auf größere Mengen Wasser trefen, so könnte es zu einer Dampfexplosion verheerenden Ausmaßes kommen, bei welcher große radioaktive Strahlung in die Atmossphäre gelangen könnte.