Bild: TEPCO

Laut offiziellen Berichten gelang es TEPCO, das Leck, aus welchem seit Tagen massiv radioaktiv kontaminiertes Wasser austrat,mit 1500 Litern eines Härtemittels zu versiegeln. Bei dem eingesetzten Gemisch handelte es sich um ein Abdichtmittel auf Basis von Fllüssiglglas, welches in den betroffenen Schacht gegossen wurde.

Während dieser erste wichtige Schritt, um die radioaktive Verseuchung des umliegenden Pazifiks einzudämmen, unternommen wurde, fährt TEPCO mit der Entsorgung des “leicht” radioaktiv kontaminierten Wassers in den Ozean fort. Bis Dienstag Abend wurden 5,6 Millionen Liter radioaktiven Wassers vom Gelände des Kernkraftwerks in das Meer eingeleitet.

Derzeit behindern in etwa 60 Millionen Liter radioaktiv kontaminierten Wassers, welches sich innerhalb der Reaktorengebäude und unterirdischen Versorgungsschächten angesammelt hat. Die Arbeiten an der Wiederherstellung der Kühlsysteme. Das Instandsetzen der Kühlsysteme ist essentiell, um die Katastrophe unter Kontrolle zu bringen.

Da es auf dem Gelände des Atomkraftwerks nicht genügend Behälter gibt, um das kontaminierte Wasser aufzunehmen, wird am heutigen Tage ein Riesenfloß mit Tanks im kleinen Hafen der Anlage erwartet, welches das Wasser aufnehmen soll.