Bildquelle: Japan Maritime Self-Defence Force (JMSDF)

Nach Angaben des Ministeriums wurden 30km vor der Küste der Präfektur 88.5 Becquerel pro Liter an Iod-131 gemessen. Dies ist 2.2 mal so viel wie der Höchstwert für Abwasser aus atomaren Anlagen. Cäsium-137 konnte in der Probe ebenfalls nachgewiesen werden, überschritt aber nicht den offiziellen Grenzwert.

Eine Messung in 15km Entfernung von der Küste ergab eine 23-fache Überschreitung des Grenzwertes von Iod-131. Die höchsten Messwerte wurden nördlich des havarierten Atomkraftwerks Fukushima erreicht, was darauf hindeutet, dass die radioaktiven Elemente Richtung Norden getragen werden.
Nach Angaben des Ministeriums ist eine Voraussage des Strömungsweges der Radioaktivität nur schwer möglich, man werde aber die Probenentnahme weiter fortführen und genauestens beobachten.

Am 4. April hatte TEPCO damit begonnen, 11,5 Millionen Liter verstrahlten Wassers in das Meer einzuleiten, um die Fortführung der dringend notwendigen Arbeiten zu ermöglichen.