<a href=TEPCO Pressekonferenz vom 4. April 2011, 16:00 Uhr. Quelle: ustream.tv“ width=“450″ height=“243″ />

Dieses Vorhaben soll Platz in den Tanks für das hoch radioaktive Wasser schaffen, welches sich momentan in Gruben und Schächten ansammelt und von dort aus in den Ozean gelangt. Momentan stehen die Arbeiter vor dem Problem, dass die Aufnahmekapazitäten der vorhandenen Tanks auf dem Gelände des havarierten Kernkraftwerks nicht ausreichen, um das hochgradig verstrahlte Wasser aufzunehmen.
Zudem waren in den vergangenen Tagen aufgrund des radioaktiven Wassers selbst die einfachsten Arbeiten nur unter schwierigsten Umständen zu bewältigen.

Daher werde man Platz schaffen, indem man 10.000 Tonnen leicht radioaktiv belasteten Abfall und 1.5 Tonnen radioaktiv belastetes Wasser kontrolliert in das Meer vor dem Atomkraftwerk einleitet. Unter „niedrig radioaktiv belastet“ versteht TEPCO Abfall, welcher 100-fach höher als der Grenzwert verstrahlt ist.

Mit der Entsorgung des radioaktiven Mülls wird nach offiziellen Angaben um 19:00 bzw. um 21:00 Uhr abends (japanischer Zeit) begonnen.

Quelle: Yomiuri Shinbun