Bildnachweis: user fsc2k5 auf www.sxc.hu

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Der Begriff setzt sich zusammen aus dem englischen Verb “fly” und dem umgangssprachlichen japanischen Begriff für Ausländer “gaijin” (jap.: 外人). Alternativ sind im Netz auch folgende Begriffe üblich:

  • fly-jin
  • fly jin
  • #flyjin
  • flykokujin
  • フライ人

Dieses Wort beschreibt ziemlich gut die Grenze zwischen den Gruppierungen, welche in Tokio entstanden sind:
Die einen denken “sicherheitsbewusst” und haben Japan so schnell wie nur möglich verlassen. Die anderen versuchen, die sich anbahnende Katastrophe auszusitzen und halten Ausländer, die das Land verlassen, für hysterische Panikmacher.

Exakt diesem Thema hat sich nun eine Website angenommen, welche sich sinngemäß flyjin.com nennt.
Auf dieser Seite ist derzeit ein Sammelpunkt von Berichten und Erfahrungen von sogenannten “flyjin” am Entstehen. Unter anderem berichten “flyjins” darüber, dass japanische Unternehmen bei Treffen mit Partnerunternehmen die Anwesenheit von ausländischen Angestellten explizit gefordert hätten oder es wird sich des Goldman Sachs Themas angenommen (der US-amerikanische TV Sender CNBC hatte berichtet, dass Goldman Sachs seinen Angestellen in Japan mit Entlassung gedroht hätte, sollten sie das Land verlassen wollen).
Solltet Ihr ein wenig Zeit übrig haben, schaut einmal auf der Seite vorbei, es sind interessante Geschichten dabei.

Hier ein Video des “Japan Talk Podcast”, welcher über sich dem Thema  in exzellenter Weise widmet.