Radioaktive Strahlung in Lebensmitteln war zuerst in Spinat entdeckt worden. Foto: www.sxc.hu User delazon

Premierminister Naoto Kan warnte Endverbraucher am Mittwoch, den 23. März 2011 davor vor dem Verzehr von Blattgemüse aus der Region Fukushima. Der Verkauf von Gemüse wie Spinat oder Blumenkohl mit Ursprung Fukushima wird landesweit unterbunden. Hierbei handelt es sich laut Regierungssprecher Yukio Edano um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Liste verstrahlter Lebensmittel

Auf der Liste der Lebensmittel, von deren Verzehr abgeraten wird, stehen folgende:

  • Spinat
  • Weißkohl
  • Broccoli
  • Milch
  • Petersilie
  • Blumenkohl
  • Raps
  • shinobuna 信夫菜
  • santona
  • chijirena
  • kosaitai
  • kukitachina

Es ist  das erste Mal seit Beginn der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima,dass von offizieller Seite aus vom Konsum bestimmter Lebensmitteln abgeraten wird.
In der benachbarten Präfektur Ibaraki wurde bereits der Verkauf von Petersilie und Milch gestoppt.
Das japanische Gesundheitsministerium stellte z.B. in den Blättern der “kukitachina”-Pflanze einen 164-fach erhöhten Wert an radioaktivem Cäsium fest.

Mit der Meldung über verstrahltes Trinkwasser in Tokio ist dies die zweite Nachricht aus Japan, welche die Ernährung der japanischen Bürger betrifft.