Eine Ausweitung der Sperrzone wird schon seit mindestens einer Woche von vielen Stimmen gefordert. Spätestens nachdem Greenpeace in einer Stadt außerhalb der Evakuierungszone bedenklich hohe radioaktive Werte gemessen hatte, wurde die Notwendigkeit einer Vergrößerung der Evakuierungszone diskutiert. Edano vermerkte, dass die offizielle Evakuierungsrichtlinien nur von einem Fall extrem hoher radioaktiver Strahlung ausgehe, der Fall von konstanter radioaktiver Belastung über einen langen Zeitraum aber bisher nicht berücksichtigt wurde.
Daher müsse die japanische Behörde für Nukleare Sicherheit die Situation noch weiter abwägen. Selbst diverse japanische Zeitungen drängen zumindest auf die Evakuierung von Kleinkindern und werdenene Müttern.

Zudem teilte der Regierungssprecher mit, dass es den Evakuierten erlaubt sei, kurzfristig in die Evakuierungszone zurückzukehren, um Wertgegenstände und wichtige Dinger aus Ihren Häusern zu holen. Zu den Details und Zeitpunkt dieses Vorgangs äußerte sich Edano noch nicht. Bisher gab es immer wieder Berichte, dass Menschen immer wieder auf eigene Faust in die Sperrzone zurückgekehrt waren. Die Evakuierung des Gebiets um das AKW Fukushima wird wohl permanent bestehen bleiben und somit alle Evakuierten ihrer Heimat berauben.