Straßenschild von Namie mit angeheftetem Zettel

Die Person hat sich auf dem bekannten japanischen Internetforum 2Channel (jap.: 2ちゃんねる; ni channeru) gemeldet und über ihr Leben in der evakuierten Stadt Namie (jap.: 浪江) berichtet. Nach eigenen Angaben ernährt sich die Person ausschließlich von Reis, welchen sie aus Wassertanks entnimmt. Körperpflege betreibt sie mit Wasser aus einem Fuß. Lebensmittel und alle anderen notwendigen Dinge besorgt sie sich mit dem Motorrad, wobei sie die stattfindenden Kontrollen umgeht. Beim Joggen, so die Aussage kommt sie schnell außer Atem und leidet mittlerweile sowohl unter starkem Kopfweh als auch Nasenbluten.
Kontakt zur Außenwelt hält die Person über Ihr Mobiltelefon.
Die Netze der japanischen Mobilfunkbetreiber au und docomo sind nach Angaben der Person nicht mehr funktionsfähig, weshalb sie nun auf den Betreiber Softbank umgestiegen ist. Per iPhone ist so Kontakt zur Außenwelt möglich.
Anscheinend handelt es sich im eine arbeitslose Person, welche Ihr Haus und auch den Lebenswillen verloren hat.
Anfänglich gingen die meisten Leser der Nachricht in dem japanischen Internetforum von einem Fake aus.

Der Zettel mit handschriftlichem Datum und ID-Nr.

Zum Beweis der Korrektheit der Geschichte hatte die Person das Bild eines Zettels mit Datum und ID im Forum gepostet und gefragt, ob sie diesen irgendwo innerhalb der Stadt aufhängen solle. Wenig später wurden zwei Bilder gepostet. In einem hängt der Zettel an einem Strommast (in Japan steht an Strommästen meist die Straßenadresse) und in dem anderen Bild ist der Zettel an ein Verkehrsschild geklebt, dass die genaue Ortsbezeichnung trägt. Daher gehen momentan die meisten User davon aus, dass diese Geschichte tatsächlich war ist.

Darüber hinaus hat die Person mittlerweile Screenshots ihres Standpunktes auf Google Maps per iPhone GPS-Ortung online gestellt.
Medien wie Yahoo Japan oder die Tageszeitung Asahi Shinbun haben mittlerweile die Geschichte ebenfalls aufgenommen.
Gibt man in Twitter den Namen der Stadt auf japanisch ein, so sieht man, wie diese ihre Runde macht. Natürlich kann sie frei erfunden worden sein, Bilder gefälscht, jemand extra in die Stadt gefahren sein, um die Zettel aufzuhängen… jedenfalls sehen die Bilder ganz danach aus, als wäre jemand nach der Evakuierung in der Stadt gewesen.

Dass derartige Ereignisse nicht der Einzelfall sind, zeigt ein Blogeintrag, welcher von einem Ausflug in die Evakuierungszone berichtet, um die dort verbliebenen Hunde zu füttern. Hierbei handelt es sich um eine männliche Person, welche auf Twitter unter dem Usernamen hamusoku sehr aktiv ist.

Der menschenleere Banhof von Namie