Bei den auf Strahlung getesteten Fischen handelte es sich im so genannte  Sandaale (jap.: コウナゴ; kounago), welche vor der Küste der japanischen Präfektur Ibaraki gefangen wurden. In den Fischen wurde eine Strahlung von 4080 Becquerel pro kg an Iod-131 und 447 Becquerel pro Kilogramm an Cäsium pro Kilogramm festgestellt. In Japan liegt der derzeitige Belastungsgrenzwert von Trinkwasser bei 300 bc/kg und bei 2000bc/kg bei Gemüse.
Problematisch an dem Fund: in Japan existieren keine Obergrenzen für die Belastung von Fisch. Messungen an anderen Fischsorten wie z.B. Butt brachten keine sonderlich erhöhten Werte zu Tage.

Bei Sandaalen handelt es sich im sehr kleine Fische, welche in Japan gerne verzehrt werden. Die Fische gehören zur Gruppe der Barschartigen und stellen eine wichtige Nahrung für Raubfische wie den Kabeljau oder auch Seevögel dar. Da die Fische sich also eher am Anfang der Nahrungskette befinden, könnte der heutige Fund den Beginn eines weitaus größeren Problems darstellen.

Bis dato haben mittlerweile 25 Länder den Import von Lebensmitteln aus Japan aufgrund der radioaktiven Strahlung, welche vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima ausgeht, stark eingeschränkt. Zu den Ländern gehören unter anderen Russland, die Philippinen, China, Südkorea und auch die USA.