Bis dato wurden Messungen nur außerhalb der Sperrzone rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi vorgenommen, da die meisten Bewohner der 20 Kilometer-Zone das Gebiet sowieso evakuiert worden waren, so die offizielle Begründung.

Erst auf Betreiben der USA hin erklärte sich die japanische Regierung bereit, an mehr als 30 Orten Messungen der Luft auf radioaktive Strahlung hin zu unternehmen. Die bisher veröffentlichten Ergebnisse weisen allesamt Belastungen unter oder bis zu 50 Mikrosievert pro Stunde auf.
Zum Vergleich: in Deutschland ist ein Mensch im Durchschnitt einer Strahlenbelastung von rund 0,2 Mikrosievert pro Stunde ausgesetzt.