Nachdem die Messungen von Dienstag einen 3.355-fachen Wert des maximal zulässigen Grenzwert überschritten hatte, weisen die am Mittwoch entnommenen Proben einen 4.385-fachen Wert auf.

Das ist die bis jetzt der höchste Strahlungswert, der im Meer um das Kernkraftwerk gemessen wurde. Ein Kubikzentimeter Wasser hat eine radioaktive Strahlung von 180 Becquerel an Iod-131. Der Sprecher der japanischen Behörde für Industrielle und Nukleare Sicherheit, Hidehiko Nishiyama,  sieht dies nun zum ersten Mal als Zeichen an, dass Radioaktivität konstant aus den havarierten Reaktoren austreten könne. Er fügte hinzu, dass der Ursprung des Lecks unbekannt sei.