Nach Aussagen eines Sprechers von TEPCO wurden in einem Kubikzentimeter Wasser aus dem unteren Bereich der Turbine ein Strahlenwert von 2.9 Millarden Becquerel gemessen. Dieser Wert ist in etwa tausendmal so hoch, wie das verstrahlte Wasser, welches bereits in den Reaktoren 1 und 3 gefunden wurde.

In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass 2,9 Millarden Becquerel an Iod 134, 13 Millionen Becquerel Iod 131 und jeweils 2,3 Millionen Becquerels an Cäsium 134 und 137 gemessen wurden.

Experten gehen davon aus, dass die Strahlung vom Druckbehälter des Reaktors 2 stammt, welcher beschädigt ist. Arbeiter, welche das Wasser eigentlich aus dem Keller des Turbinengebäudes entfernen und in ein Kondensationsbecken pumpen sollten, wurden vom Reaktorengelände evakuiert. Bisher wurden nach offiziellen Angaben insgesamt 17 Arbeiter radioaktiv verstrahlt.

+++ Einige Stunden nach der Meldung der massiven Strahlung in Reaktor2 hat TEPCO die Werte nun zurückgezogen. Ein Grund hierfür ist bis dato noch nicht bekannt +++