Foto von: Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte Japan 27.03.2011

Foto von: Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte Japan 27.03.2011

In einer Pressekonferenz am Montag, den 28.03.2011 teilte Edano mit, dass die Strahlung mit hoher Wahrscheinlichkeit von geschmolzenen Brennstäben stamme, welche mit dem Wasser, das zur Kühlung des Reaktors verwendet wurde, in Verbindung kam. Bei der Kernschmelze kann es zu einer Kondensation gekommen sein, welche radioaktiven Wasserdampf aus dem Reaktorkern transportierte.
Laut Aussage von Edano befindet sich die radioaktive Strahlung ausschließlich innerhalb des Reaktorgebäudes und es werden alle Anstrengungen unternommen, dass diese nicht nach außen gelangen.

Die Arbeiten werden aber von der hohen radioaktive Strahlung behindert, welche in Reaktor 2 des Kernkraftwerks derzeit mit 1000 Millisievert pro Stunde angegeben werden. In Deutschland liegt der Grenzwert für Einsatzkräfte im Katastrophenfalls bei 250 Millisievert. Diese sogenannte “Katastrophendosis” darf laut Richtlinie nur einmal im Leben aufgenommen werden.