Ministry of Transport Tohuku Regional Bureau/Reuters

Nachdem gestern, den 24.03.2011, drei Arbeiter von radioaktiver Strahlung verletzt worden waren, stellte man einen 10.000-fache so hohe Strahlung wie in einem normalen Reaktor fest.Die Behörde führte desweiteren aus, dass eine entnommene Wasserprobe darauf hinweise, dass der Reaktor 3 undicht sei und die Strahlung darauf beruhe.

Eventuell könnte die tagelange Kühlung mit Meerwasser zu einer Verkrustung der Brennstäbe durch Salzkristalle geführ haben, was eine teilweise Kernschmelze begünstigt haben könnte. Daher ist die Betreiberfirma TEPCO nun auf Kühlung durch Süßwasser umgestiegen.

Ein Regierungssprecher empfahl heute allen im Umkreis von 30km vom Atomkraftwerk Fukushima wohnenden Personen, sich in Sicherheit zu bringen. Derzeit ist die Evakuierungszone von Fukushima auf einen Radius von 20 Kilometer begrenzt.