Innerhalb des modernen Japans werden die Lehren der Samurai weiterhin gepflegt und finden sich z.B. im Alltagssport Kendo (der Weg des Schwertes) wieder.

Entstehung des Begriffs Samurai

Im der japanischen Sprache existiert ein Verb, welche saburau ausgesprochen
wird und in etwa mit „jemanden von höherer Herkunft begleiten“ übersetzt werden kann. Man geht davon aus, dass sich durch eine Nominalisierung des Wortes das Wort Saburai gebildet hat, welches wiederum im Laufe der Zeit zu Samurai wurde.

Waffen der Samurai

Die Samurai benutzten eine Vielzahl an Waffen, die bekannteste, welche mit dem Begriff Samurai am engsten in Verbindung steht ist das katana, das
Samuraischwert. Nach der Lehre des Bushido spiegelt das katana die Seele des Samurai wieder und der Glaube an das Schwert ging soweit, dass Samurai ihren Katana sogar Namen gaben.

Nach der Geburt eines männlichen Nachfolgers wurde diesem sogar in einer
Zeremonie, welche mamori-gatana genannt wird, sein erstes Schwert verliehen.
Dieses erste Schwert war aber eher eine Art verziertes Kinderspielzeug, ein echtes Schwert wurde dem Sprössling einer Samurai-Familie zusammen mit seiner ersten Panzerung erst im Alter von 13 Jahren übergeben.

Der Samurai trug meistens ein Katana und ein Wakizashi, wobei ein Wakizashi am ehesten mit einem Kurzschwert verglichen werden kann. Zusammengefasst werden diese beiden Waffen unter dem Begriff daisho, was übersetzt soviel wie „Groß und Klein“ bedeutet.
Das Wakizashi stellte für den Samurai eine Art Ehrenwaffe dar und er trug es stets an seiner Seite, legte es beim Schlafen sogar unter sein Kopfkissen. Anstelle des Wakizashi konnte der Samurai auch einen Tanto tragen, der einem Dolch gleichkommt. Eine dieser beiden Waffen wurde auch beim rituellen Selbstmord, dem Seppuku oder umgangssprachlich auch Harakiri genannt, benutzt wurde.