Im Zentrum von Shibuya befinden sich zahlreiche Kaufhäuser, Modeläden und Büros, wobei sich das Stadtviertel Harajuku nicht nur als Zentrum der Modewelt sondern auch als sehr beliebtes Einkaufszentrum für Teenager behauptet hat. Eine sehr berühmte Modemeile für Kids, Street-Fashion und jugendliche Kreativität ist die Takeshita-dori.

Takeshita-dori (japanisch: 竹下通り)

Für die Kids und Jugendlichen gilt hier der Decore Style, abgeleitet vom Begriff „Decoration“, der durch farbintensive Kleidung mit abgefahrenen, grellen Accessoires auffällt. Die hier angebotenen Produkte können als Initiator für zukünftige Trends der Jugend gesehen werden, weshalb sie ebenso von Fashion-Scouts durchforstet werden.

Meiji-dori (japanisch: 明治道り)

Neben der Takeshita-dōri gehört die Meiji-dori zu den wichtigsten Einkaufmeilen in Harajuku. Als Kontrast und Anlaufpunkt für ältere Menschen gilt die Jizo-dori, auch Großmütterchens Harajuku genannt. Neben der Modewelt und Designershops sind in Harajuku ebenso Gemischtwarenläden, Einrichtungsläden, Tätowierstudios und Cafés zu finden.

Der Yoyogi Park (japanisch: 代々木公園)

Ein weiteres Highlight im Stadtviertel Harajuku ist der Yoyogi-Park, einer der zentralsten Parks, der aufgrund kostenlosen Zutritts von entsprechend vielen Leuten besucht wird. Vor allem am Wochenende und bei schönem Wetter ist es schwer hier noch ein freies Plätzchen zu finden. Zudem treffen sich sonntags viele Musiker und junge Bands verschiedener, meist rockiger Musikrichtungen im Park. Doch ebenso durch internationale Künstler, wie zum Beispiel Gwen Stefani, wurde Harajuku populär.

Cosplay in Harajuku

Nicht nur musikalisch sondern auch fantasievoll geht es sonntagnachmittags auf der Brücke zwischen dem Bahnhof Harajuku und dem Eingang zum Yoyogi-Park zu. Diese wird dann zum Treffpunkt für aufwendig verkleidete, meist jugendliche, Cosplayer, was für den englischen Begriff costume play (Kostümspiel) steht. Sehr beliebt ist in diesem Zusammenhang die Lolita-Mode, ein japanischer Modestil, der sich an viktorianischer Mode orientiert. Nicht nur viele Besucher sondern ebenso Fotografen werden von diesem Kostümspiel magisch angezogen.

Die Omotesandō in Harajuku (japanisch: 表参道)

Vergleichbar mit dem französischen Champs-Elysée und ebenso sehenswert, ist die mit Bäumen gesäumte Omotesandō, ein Flanierboulevard mit internationalem Flair. Diese Straße charakterisiert Harajuku und führt nach Aoyama, ein Stadtviertel in Shibuya. Neben den Shops für Teenager sind dort der Oriental Bazar für Japan-Souveniers und das Kaufhaus Kiddyland zu finden, in dem es auf 5 Stockwerken Spielzeug zu kaufen gibt. In der Omotesandō befinden sich zudem gemütliche Cafés und in den etwas ruhiger gelegenen Bistro-Gassen findet man die beste international Küche.

Unbedingt ansehen!

Sollten Sie auf Ihrer Japan Reise einen Aufenthalt in Tokio haben, so lassen Sie es sich nicht entgehen und schauen Sie unbedingt nach Harajuku an, Sie werden verblüfft sein, wieviele Facetten dieses Viertel bietet.