Am Ausgang des Bahnhofs in Shibuya befindet sich „Hachiko“, eine Hundestatue mit einer rührseligen Geschichte: In den 1920ern nahm sein Besitzer, der Universitätsprofessor Hidesaburō Ueno, ihn mit nach Tokio. Von diesem Zeitpunkt an brachte der Hund sein Herrchen jeden Tag zum Bahnhof von Shibuya und holte ihn ab. Nach dem Tod des Professors 1925 kam Hachiko noch neun Jahre lang zum Bahnhof, um ihn abzuholen. Den Tod des treuen Hundes meldeten die Medien landesweit. Heute ist die Tokioter Hachikō-Statue einer der wichtigsten und beliebtesten Treffpunkte für Verabredungen in ganz Japan.

Ein weiteres Highlight und ein Muss für jeden Tokio-Besucher ist die an der Westseite des Bahnhofs gelegene legendäre und am meist gefimteste „Hachiko-Kreuzung“ (auch bekannt als „Alle-Gehen-Gleichzeitig-In-Alle-Richtungen-Kreuzung“). Zu abendlichen Spitzenzeiten wird diese von bis zu 15.000 Menschen überquert. Nach einer halben Minute ist das Spektakel vorbei und der Verkehr fließt wieder.

Betritt man das Herz Shibuyas, so befindet man sich sogleich in einem Einkaufsparadies. In Shibuya gibt es alles, was das Shoppingherz begehrt. Sehenswert für Shoppingbegeisterte ist hierbei vor allem das Kaufhaus Shibuya 109. Auf zehn Etagen verteilen sich Tokios angesagteste Boutiquen, zahlreiche Restaurants und Cafés. Aber auch abends kann dieses Viertel mit vielen Discos, Pubs, jeder Menge Restaurants und Karaokebars aufwarten.

In Omotesando, der Champs-Élysées Tokios, reichen die namenhaften Läden von Dior über Louis Vuitton und Prada, bis hin zum neuen Omotesando Hillss. Schon allein auf Grund der dort vorzufindenen Architektur ist diese Sehenswürdigkeit einen Besuch wert. Als Kontrast bieten die kleinen Nebenstraßen von Omotesando kleine Cafés und trendige Klamottenläden.

Wer schon immer einmal die Experimentierfreude Tokios live erleben wollte ist im Stadtviertel Harajuku genau richtig. Grell, bunt, laut und vor allem durch experimentelle Fashiondesigns, die berühmten Kogyaru-Mädchen mit ihren Schulmädchenoutfits und den Gothic Lolitas geprägt, begeistert dieser Stadtteil durch seine ganz besondere Atmosphäre.
Erholen vom ganzen Trubel innerhalb der Stadt kann sich der abgekämpfte Tourist entweder im Yoyogi-Park, bei dem der Eintritt frei ist, oder beim Begutachten des Meiji-Schreins, der von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet ist. Das dazugehörige Schatzmuseum ist von 9:00 Uhr bis 16:30 geöffnet und kostet 500 Yen Eintritt.