Statistisch gesehen gibt es in Japan, Stand der Daten aus dem Jahre 2004, über 119 Millionen Shintoisten, 94 Millionen Buddhisten, 2 Millionen Christen und 10 Millionen sonstige Gläubige.Der Shintoismus in Japan ist die Religion, die als einheimische Religion bezeichnet werden kann. Dabei muss festgehalten werden, dass eine beachtliche Durchdringung von Shintoismus und Buddhismus in Japan besteht.

Shintoismus (jap.: 神道, shintou oder kami no michi) in Japan bedeutet Ahnenverehrung und Naturkult, was sich unter anderem in der Lehre ausdrückt, dass alles Leben auf der Welt aus der Natur kommt und wieder zu der Natur zurückkehrt.
Ob Menschen, Tiere oder Pflanzen, alles lebt nur temporär und kurzweilig, nach einer bestimmten Zeitdauer kehrt alles zurück zum großen Leben.

Es gibt dennoch im Gegensatz zu den anderen Religionen in Japan keine kanonischen Texte, die irgendwo niedergeschrieben wurden. Die alten Kategorien des Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBuddhismus beispielsweise, des Guten und Bösen, gibt es im Shintoismus nicht in dieser Art.
Es wird vielmehr ein Ritenwerk um die Themen Rein und Unrein verehrt. Auf diese Weise ist selbstredend die moralische Führung der Buddhisten in einer weit aus effizienteren und besseren Form möglich als im Shintoismus.

Buddhistische Tempel und Shiontismus-Schreine sind oft zusammengewachsen und überscheinen und übertönen den Shintoismuskult. Schon bei der Geburt eines japanischen Kindes ist es weitgehender Brauch, dass dem Gott des Shinto-Schreins dieses Kind vorgestellt wird. Wird die Verlobung noch nach shintoistischem Brauch vollzogen, so ist es bei der Trauung wieder eine christliche Angelegenheit. Die Beerdigung wird zudem meist von einem buddhistischem Mönch vollzogen. Die Religionen, wie Shintoismus in Japan, Konfuzianismus und Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBuddhismus werden als eine Einheit gesehen, die auf ein Ganzen hin bezogen werden.
Japaner halten diesen Umstand nicht für gegensätzlich, es ist wichtiger, verschiedene Anschauungen nebeneinander koexistieren zu lassen.
Es ist nicht das Entscheidende, welche Religion die Vorherrschaft bekommt und die einzig geltende Lehrmeinung beherbergt. Für viele Japaner kommt diese Betrachtungsweise zum Ausdruck in ihrem Gefühl, dass der Shintoismus und auch der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBuddhismus eher Gefühl seien denn Religion.

Shintoismus in Japan mag zunächst auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, doch wird deutlicher, dass der Shintoismus in Japan eine Systematik innehat, die vor allem dadurch bewirkt wurde, dass der Shintoismus in Japan als konspirative Lehre in Analogie zum esoterischen Buddhismus verstanden werden muss.
Unter diesem Gesichtspunkt können im Shintoismus die Naturrituale und die Götter- (Kami-) Verehrung betrachtet werden. Die Götter, oder auch die Gottheit eine einzelne Gottheit, können alles und nichts sein. Naturgewalten, Felsen, Pflanzen, Tiere.
Das Entscheidende ist die Macht der Gottheit (Kami), nicht, ob gut oder böse. Es kommt darauf an, sich mit der Gottheit gut zu stellen und diesen Drang durch entsprechende Riten und Bräuche des Shintoismus zu verkörpern.