12-yakiniku-steak-onigiri-014

Zutaten für zwei Personen

  • zwei schöne Rindersteaks (in Deutschland könnte man das sog. „Bürgermeisterstück“ benutzen
  • Frühlingszwiebel
  • Nori
  • Katsuobushi
  • Sushireis
  • Yakiniku no Tare (Yakiniku Sauce) – als Alternative kann man auch Teriyaki Sauce benützen.

Zubereitung

Als erstes bereitet man den Reis für die Onigiri vor, die Menge spielt dabei eigentlich keine größere Rolle, da man diese auch am nächsten Tag einfach so essen kann. Ist der Sushireis fertig gekocht, lässt man ihn ein wenig abkühlen und gibt Nori und Katsuo Boshi hinzu. Das ganze rührt man dann mit einem Löffel oder am besten einer Reisspachtel schön durch. Von Nori und Katsuobushi soviel hinzugeben, bis der Reis ein schöner Mix aus dem Seetang und dem Katsuobushi entsteht.
Katsuobushi oder auch Bonitoflocken genannt besteht im Übrigen aus getrocknetem und geräuchertem Bonito Thunfisch und gibt dem Onigiri so seinene einzigartigen Geschmack.

Nun formt man mit den Händen einen Ball von der Größe eines kleinen Schneeballes und drückt diesen richtig fest zusammen. Die für Onigiri typische Form entsteht, indem man den Ball dann noch mit einer Hand eine dreieckige Form verpasst. Dies bedarf evtl. etwas Übung, aber die Form ist nicht wirklich das entscheidennde Kriterium ;-). Die Reisballen sollten nur auf zwei Seiten schön flach sein, damit man sie in der Pfanne großflächiger anbraten kann.

Hat man alle Reisballen fertig geformt, so gibt man diese in eine mit ein wenig Öl erhitzte Pfanne und brät sie auf beiden Seiten so lange an, bis sie eine goldbraune Farbe erreicht haben. Sind die Onigir fertig, nimmt man sie aus der Pfanne und gibt nun erneut etwas Öl in diese. Nun legt man die zwei Rindersteaks in diese und brät sie an, bis sie eine gute Färbung haben.

Kurz bevor das Rindfleisch fertig ist, gibt man einen guten Schuss des Yakiniku no tare darüber und wendet das Fleisch in der blubbernden Sauce.  Anschließend nimmt man die Pfanne vom Herd und verschließt diese mit einem Deckel, damit das Rindfleisch innen noch ein wenig durchziehen kann. Dies ist eher eine Gefühlssache, aber auch Geschmackssache, kommt ganz darauf an, wie man sein Fleisch mag, ob noch rosa oder komplett durch.

Das Fleisch nimmt man nun aus der Pfanne und schneidet es in dünne Streifen. Beim Servieren einfach zwei Onigiri auf den Teller legen, das in Streifen geschnittene Fleisch hinzugeben, etwas von der in der Pfanne verbleibende Sauce darüber und als letztes die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel über alles verstreuen.

Ein wirklich fein schmeckendes Gericht! Wie immer wünschen wir einen guten Appetit! Itadakimasu!!!!