„Anata“ („Sie“) gilt häufig als zu jovial. Am besten fragen Sie möglichst bald nach dem Namen ihres Gegenübers („O-namae o kiite mo ii desu ka“, noch höflicher „O namae o kiite mo yoroshii deshou ka“), um diesen möglichst korrekt ansprechen zu können.

An den Familiennamen als auch an den Vornamen von Männern und Frauen wird ein ein „-san“ angehängt. Seinen eigenen Namen mit einem „-san“ zu versehen ist jedoch unhöflich, spricht man ja auch im Deutschen von sich selbst nicht als z.B. „Herr Schmidt“.

Handelt es sich beim Gesprächspartner um einen Lehrer, Professor oder Arzt, so empfiehlt es sich, statt eines „-san“ „-sensei“ zu benutzen. Häufig wird diese Anrede auch gegenüber älteren Männern benutzt, wenn man deren Namen nicht kennt.

Kennt man zwar den Rang bzw. die Position seines Gegenüber, nicht aber dessen Namen, so kann man ersteres zusammen mit „-san“ verwenden, z.B. „shachou-san“ (Firmenpräsident, Direktor) oder „buchou-san“ (Abteilungsleiter).

An die Vornamen von Kindern und Jugendlichen hängt man statt eines „-san“ üblicherweise ein „-chan“ (für Mädchen) bzw. ein „-kun“ für Jungs an.